Michael Blechinger
Drums
Baujahr: 1975
Erste Kontakte mit Rockmusik hatte Michael bereits im zarten Alter von 10 Jahren als er einer Rockband im Proberaum zuhören konnte. Ab diesem Zeitpunkt war für ihn klar, dass er ein Drummer werden muss. Die elterlichen Versuche, ihn an einem kleineren Instrument zu versuchen, schlugen fehl...
Bis zum ersten eigenen Drum-Set sollte noch einige Zeit vergehen, doch mit 12 Jahren war es dann soweit: Im örtlichen Musikverein bekam er den ersten Einzelunterricht und kurz darauf das erste eigene Schlagzeug. Einige Zeit später sollten dann die ersten Bands folgen: "Pongs" und "Dirty Socks", mit denen es sogar für einen Auftritt gereicht hatte. Um die 3 Jahre trommelte Michel bei "Undercover", mit bis zu 25 Konzerten pro Saison. Anschließend folgte die Band "Black Forest Projekt", eine Coverband, die überwiegend aus Berufsmusikern bestand. Parallel dazu verlief ein Gastspiel bei der deutschen Heavy Metal Legende "Stormwitch". Hier konnte er ein paar interessante Menschen kennen lernen, aber leider kam es in dieser Formation bis heute nie zu einem Auftritt.
Als sich fast zeitgleich BFP in Wohlgefallen auflöste, trommelte er noch in verschiedenen Bands und Proberäumen umher. Der Erfolg war nur mäßig, deshalb widmete Michel sich in dieser Zeit einem neuen Hobby: Er hatte das Westernreiten für sich entdeckt. Abenteuertouren auf dem Pferd in den Vogesen, mit dem Pferd im Dezember im Fluss schwimmen gehen... Immer für alle Schandtaten zu haben..."
Wir lieben Michel für sein gefühlvolles, dynamisches Schlagzeugspiel, das unserem Sound sehr zuträglich ist.
Als Reiter beherrscht er den galanten Wechsel vom Schritt in den Galopp und zurück in den Trab auch an den Drums hervorragend. Sein Engagement in Sachen Technik, Sound und Kreativität, sowie seine ruhige und doch humorvolle Art bringt der Band eine prima Bereicherung.
Heiko Eberle
Rhythmguitars
Baujahr: 1967
Heiko, gebürtiger Freiburger, begann mit 11 Jahren Gitarre zu spielen. Nach 10 Übungsstunden in Sachen Wanderklampfenkurs kaufte er sich mit 12 die erste Stromgitarre, um mit Kollegen und Schulfreunden ein bisschen zu schrammeln.
Im Alter von 19 Jahren folgte dann der langersehnte Eintritt in seine erste Band namens Deaf Aid; eine Freiburger Trash-Metal-Band, die es heute noch gibt.
Bei Deaf Aid spielte Heiko fünf Jahre lang an der Rhythmusgitarre und hatte mit dieser Formation zahlreiche Auftritte im Freiburger Raum.
Nach dem Umzug nach Offenburg hing die Klampfe zunächst am Nagel, bis Heiko dann 1999 Ecki kennen lernte und mit ihm zusammen Tinitus gründete.
Heiko ist Tinitus-Urgestein und sägt seit Gründungszeiten absolut verlässlich an den Saiten seiner Rhythmusgitarre.
Wir lieben ihn für seinen abgrundtiefen, bodenlos schwarzen Humor, der uns regelmäßig Lachtränen in die Augen treibt und im Zwerchfell für Muskelkater sorgt. Legendär sind Heikos Aufforderungen zum "Zaziki" tanzen mit dem Publikum und die Spielfreude, die er ausstrahlt.
Ruth Dodzuweit
Keyboards & Vocals
Baujahr: 1980
Ruth war schon in jungen Jahren begeistert für alles, was Tasten hat und begann im Alter von 6 Jahren mit dem Keyboard spielen. Ein Jahr später kam sie in den Genuss klassischer Orgelausbildung und blieb dieser Stilrichtung bis zum Abitur treu.
In dieser Zeit trat sie der Abi-Band bei und hämmert seit dem in Sachen Rockmusik in die Tasten. Nach ersten Live-Erfahrungen bei der Band Sixpack kam Ruth im Jahr 2005 zu Tinitus. Für ein paar Monate war sie zeitgleich Sängerin bei Black Forrest Project.
Wir lieben Ruth für ihr charmantes Lächeln, das uns vom ersten Tag an in seinen Bann zog und so manches Herz im Publikum zum Schmelzen bringt.
Ruth ist nicht nur eine prima Keyboarderin sondern auch eine Frontfrau par exellence und vor allem ihre Janis Joplin-Interpretationen lösen regelmäßig Begeisterungsstürme aus. Zudem hält Ruth erfolgreich den Kontakt zur Presse.
Daniela Broß
Vocals
Baujahr 1980
Das erste Mikrofon hatte Dani schon mit 8 Jahren, allerdings war das noch selbst gebaut.
Nach diversen Lagerfeuerdebüts wurde sie dann beim Karaokesingen gesichtet und zur Sängerin der Partyband Riptide auserkoren. Danach folgte noch ein kurzes Intermezzo bei der Band Tipsy Wisdom bis sie 2004 die Frontfrau der Independent Rock Band False Nadar wurde. Nach 5 Jahren kreativen Schaffens löste sich die Band jedoch auf.
Wir lieben Dany für ihre unglaublich ausdrucksstarke Rock-Röhre, der man anmerkt, dass sie weiß um was es in den Texten geht. Mit dem Mikro in der Hand wird sie eins mit den Songs und hat uns von der ersten Probe an völlig begeistert. Auch Dany bringt uns mit ihrer Kreativität und ihren Ideen weiter voran und verleiht dem Tinitus-Sound eine völlig neue Klangfarbe.
Ecki Eichenauer
Leadguitar, Acousticguitar & Cello
Baujahr 1965
Ecki begann im zarten Alter von 5 Jahren an der Musikschule Lahr mit der Ausbildung zum Cellisten. Trotz erfolgreicher Teilnahme an zahlreichen Wettbewerben, ließen ihn die unsäglichen Methoden seines Lehrers zehn Jahre später das Instrument wechseln. Er belegte einen 10-stündigen VHS-Kurs im Wandergitarrenschrammeln und nahm das als Grundlage, um sich autodidaktisch weiterzuentwickeln.
Mit 17 stieg er bei der Lahrer Heavy Metal- Band Bloody Mary als Leadgitarrist ein und sammelte dort erste Live-Erfahrungen.
Nachdem Gitarre und Cello längere Zeit in der Ecke verstaubten, traf Ecki im Jahre 1999 auf Heiko und gründete mit ihm zusammen Tinitus. Neben den Gitarren kommt nun auch das, eigentlich heiß geliebte, Cello wieder zum Einsatz. Bei ihm kommen Gefühl und Leidenschaft vor Technik, was nicht nur am zum Teil verlorenen linken Zeigefinger liegt, sondern weil es seine Art ist sich musikalisch auszudrücken.
Für einige Zeit war Ecki auch bei der Lahrer Acoustic-Rock- Band Under Construction als Cellist sowie Teilzeit-Gitarrist bzw. Bassist engagiert.
Ecki ist kreativesTinitus-Urgestein und ist seit Gründungszeiten neben dem Spielen seiner zahlreichen Instrumente auch mit der PR-Arbeit und dem Schreiben der Setlisten der Band betraut.
Wir lieben Ecki für seine herzzerreißenden, gefühlvollen Solos, egal ob Gitarre oder Cello, bei denen es manchem Zuhörer die eine oder andere Träne in die Augen treibt. In seiner grundehrlichen, offenen Art lebt er voll und ganz für die Band, ist permanent am Organisieren und seine Mails haben einen grundsätzlichen Mindestumfang von 500 Worten...
Joe Just
Bass & Backingvocals
Baujahr 1948
Unser Band-Methusalem Joe bekam Mitte der sechziger Jahre eine Gitarre geschenkt und brachte sich die ersten Akkorde selbst bei. Schließlich wirkte zu dieser Zeit ein gewisser Jimi Hendrix gerade in Woodstock und dem galt es nachzueifern...
Doch die lokale Band, bei der er sich darauf hin bewarb, brauchte keinen Gitarristen sondern einen Basser und so tauschte er sechs gegen vier Saiten.
In einer Zeit als die Beatles noch im Starclub versumpften und Mick Jagger grad das singen lernte, tingelte er mit Bands wie z.B. den Candy Men oder Long Way durch die Beatclubs der Region. Doch der Traum vom Rockstar war schnell ausgeträumt und Beruf und Familie traten in den Vordergrund.
Joe wurde dann Jahrzehnte später als Bassist durch einen Kollegen aus
Candy Man- Zeiten reanimiert und trat 2005 bei Tinitus ein. Zeitgleich ist Joe noch bei Level Six engagiert.
Wir lieben Joe für seine absolut verlässliche, ehrliche Art und sein Engagement wenn es darum geht neue Auftrittstermine an Land zu ziehen. Er kennt die Telefonnummer jeder Kneipe und jedes Veranstalters. Joe ist der ruhende Pol der Band und seine jahrzehntelange Erfahrung als Musiker ist für uns mehr als Gold wert. Es ist unglaublich mit welchem Feuereifer er als baldiger Rentner noch in die Saiten haut und sich mit seinem Motor-Gleitschirm die Welt von oben anschaut.
Ehrenmitglied auf Lebenszeit:
Frank Fretter
Leadvocals & Guitar 2002 - 2009
Baujahr 1974
Es ist einige Jahre her, als Frank in unseren Proberaum schneite. Die Tür ging auf und ein ruhiger Typ mit einem verschmitzten Lächeln trat ein.
Wir sahen uns an und dachten für uns, dass dieser Mann wohl kein Wässerchen trüben kann. Doch dann nahm er das Mikro in die Hand, schloss die Augen und jagte uns mit seiner unvergleichlichen Stimme einen Schauer nach dem anderen über den Rücken. Mitten im Lied hörten wir mit dem Spielen auf und brachten zunächst kein Wort heraus. Irgendjemand sagte dann: "Du hast den Job !" und seit diesem Tag ist Frank die Stimme von Tinitus. Aber damit nicht genug, denn dieser Mensch kann auch sagenhaft gut Gitarre spielen und er tut es bei dem ein oder anderen Lied auch heute noch.
Wir haben zusammen mit Frank unzählige wunderschöne und manchmal auch kuriose Momente erlebt. Unvergessen sein Stage-Diving in Oppenau, unvergessen seine vokalistische Imitation eines Bikes bei "Born to be wild", um nur einige wenige zu nennen.
Oft haben wir geschmunzelt über seine leicht verträumte Art, unterbrochen von manch spontaner Idee und deren mindestens genauso spontaner Umsetzung.
Frank kann mit geschlossenen Augen im Sessel sitzen und im nächsten Moment Metallica-Riffs durch seinen Marshall jagen. Oft steht er wie angewachsen an seinem Mikroständer, aber seine Stimme ist getragen von tiefer Emotion und einer Leidenschaft, die seines gleichen sucht. Wenn Frank singt, dann weiß er, über was er singt und bringt es auch so rüber. Es ist keineswegs übertrieben zu sagen, dass er ein Vollblut-Musiker ist.
In all den Jahren ist uns unser Frank ins Herz gewachsen und wir haben ihn richtig lieb gewonnen. Nie hätten wir gedacht, dass er uns eines Tages verlassen wird, aber nun ist es soweit. Wir kennen die Gründe für seinen Entschluss und haben diesen, wenn auch mit schwerem, traurigen Herzen, akzeptiert.
Wir verlieren mit Frank nicht nur einen begnadeten Sänger sondern auch einen Freund wie es nur ganz ganz wenige gibt auf dieser Welt. Er wird uns fehlen in jeder Sekunde, in jedem Lied, jeder Note, jedem Riff.
An Frank ist nie was überlegtes, nichts durchdachtes. Taktik oder gar Eigennutz sind ihm fremd und das ist die strahlende Krone, die ihn ziert. Er lebt nur für die Band, für seine Musik.
Lieber Frank, es tut weh Dich gehen zu lassen.
Doch wir wünschen Dir von ganzem tiefen Herzen, dass all Deine Wünsche und all Deine Träume in Erfüllung gehen.
Vergiss uns nicht, so wie auch wir Dich niemals vergessen werden.
Deine Bandkollegen
Alex, Ecki, Heiko, Joe und Ruth
It´s sad you say
It´s time to go
But until we meet again along the road
Remember this on your journey home:
When you hear the thunder roar you´ re not alone
We wish you well
We wish you well
In times of trouble may your heart be strong
We wish you well
We wish you well
Until we meet again
We wish you well
(D. Coverdale / Whitesnake)
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